Strom-Einspeisung

Ihr Anschluss ans Netz

Wenn Sie sich für die Errichtung einer Erzeugungsanlage entschieden haben,  muss die Anlage bei der Stadtwerke Hof Energie+Wasser GmbH vor Baubeginn angemeldet werden, dies betrifft auch Mikro-PV-Anlagen. Hierzu wenden Sie sich an Ihren Elektroinstallateur bzw. Anlagenerrichter. 

Es wird eine Netzverträglichkeitsprüfung durchgeführt, statt dem Anschluss an das Niederspannungsnetz kann auch der Anschluss an das Mittelspannungsnetz erforderlich sein.  

Im Folgenden ist das Ablaufschema von der Anmeldung der Erzeugungsanlage bis zur Abrechnung aufgeführt. Des Weiteren zwei Checklisten mit einer Aufstellung der notwendigen Unterlagen und Formulare.

Wichtige Dokumente die wir vor der Inbetriebnahme benötigen

Nach § 9 EEG 2017 sind Erzeugungsanlagen mit technischen Einrichtungen auszustatten, die eine ferngesteuerte Reduzierung der Einspeiseleistung bei Netzüberlastung und ein Abrufen der Ist-Einspeisung ermöglichen. Je nach Anlagenleistung sind hier Vorgaben zu erfüllen.

Auch Bestandsanlagen unterliegen dieser Vorgabe. Photovoltaikanlagen größer 30 kW müssen ab dem Inbetriebsetzungsdatum 01.01.2009 eine Einrichtung zur Leistungsreduzierung bis zum 31.12.2013 installiert haben. Photovoltaikanlagen größer 100 kW müssen unabhängig vom Inbetriebsetzungsdatum die Leistungsreduzierung und die Übertragung der Ist-Einspeisung bis zum 30.06.2012 vorweisen. KWK-Anlagen, größer als 100 KW, müssen ab 2012 die technische Einrichtung nach aktuellem EEG erfüllen.

Die Pflicht zur Installation der technischen Einrichtung zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung sowie die Übernahme der damit verbundenen Kosten trägt der Anlagenbetreiber.

Bei einem Pflichtverstoß gegen § 9 EEG 2017 durch den Anlagenbetreiber, kommt es zu einer Verringerung des Zahlungsanspruches nach § 52 EEG 2017.

Alle Akteure die am Strom-und Gasmarkt teilnehmen müssen sich und ihre Anlagen im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur  registrieren, insbesondere Betreiber einer Erzeugungsanlage. Hier sind Fristen einzuhalten. Näheres hierzu im unter Information abgestellten Flyer und der Website der Bundesnetzagentur (Link).

Direktvermarktung

Gemäß dem Beschluss BK6-12-153 der Bundesnetzagentur vom 29.10.2012 haben Anmeldungen zur Direktvermarktung ausschließlich an eine vom Netzbetreiber veröffentlichte E-Mail-Adresse zu erfolgen. (Die E-Mail-Adresse wird demnächst bekannt gegeben.)

Es müssen die beiden Standardformulare des o. g. Beschlusses für diese Meldung verwendet werden.