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Wohnen und Leben
in Hof

Machbarkeitsstudie für einen Quartiersladen im Bahnhofsviertel


Das gründerzeitliche Bahnhofsviertel in Hof ist seit 2002 als Sanierungsgebiet ausgewiesen. Eines der Sanierungsziele ist die Stärkung der lokalen Wirtschaft und somit auch der Nahversorgung. Jedoch gibt es im Bahnhofsviertel seit einigen Jahren die Tendenz eines rückläufigen Angebotes sowohl bei den Dienstleistungen als auch in der Nahversorgung. Veränderte Renditeerwartungen auf der Angebotsseite, altersbedingte Geschäftsaufgaben, aber auch ein Wandel im Konsumverhalten der Verbraucher haben zu veränderten Strukturen im Handel geführt. Zudem gibt es nach wie vor noch viel Entwicklungspotential für die städtebauliche Aufwertung, mit der vermehrt einkommensstarke Haushalte das Bahnhofsviertel für sich entdecken und zur Erhöhung der lokalen Kaufkraft beitragen könnten.

Der Bürgerverein „Bürger am Zug“, der sich für die Belange der Bevölkerung im Bahnhofsviertel engagiert, hat im Jahr 2016 die Initiative ergriffen und vorgeschlagen, eine Machbarkeitsstudie für einen Quartiersladen erstellen zu lassen. Diese sollte die Grundlage für weitere Überlegungen bilden und wichtige Kennzahlen liefern, um die Realisierbarkeit des Quartiersladens genauer abwägen zu können.

Die Studie wurde mit Mitteln aus dem Quartiersfonds finanziert, weshalb sich der Bürgerverein an die Stadterneuerung Hof GmbH als Verwalterin des Quartiersfonds gewandt hat. Für die Erstellung der Machbarkeitsstudie ist Unternehmensberater und Dorfladen-Spezialist Wolfang Gröll beauftragt worden. Herr Gröll begleitet seit vielen Jahren Nahversorgungskonzepte, die durch bürgerschaftliches Engagement umgesetzt werden. Der Standortanalyse ging ein Fragebogen voraus, in dem u.a. die allgemeine Einschätzung zur Nahversorgungssituation, das Einkaufsverhalten, gewünschte Dienstleistungen sowie die finanzielle und personelle Mitwirkungsbereitschaft abgefragt wurden. Die Standortanalyse enthält u.a. Angaben zum Marktvolumen, den Umsatzerwartungen sowie der Finanzierung und gibt Aussagen über die Höhe des benötigten Eigen- und Fremdkapitals.

Informationen zum Ladentag im März 2017


Bei der Auswertung des Fragebogens ist aufgezeigt worden, dass es unter den Befragten viele Unentschlossene gibt, was die finanzielle Beteiligung angeht. Aus diesem Grund wurde am 11. März 2017 ein „Ladentag“ abgehalten, bei dem die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie vorgestellt wurden und Interessierte die Möglichkeit hatten, mit Herrn Gröll ins Gespräch zu kommen. Die Besucher konnten darüber hinaus ihre Zeichnungsabsichten abgeben

Aktueller Stand


Die Veranstaltung am 11. März 2017 hat gezeigt, dass ein grundsätzliches Interesse an dem Quartiersladen besteht. Während der Fachgespräche mit Herrn Gröll wurden ausstehende Fragen geklärt und die Impulsvorträge zeigten beispielhaft Quartiersläden aus anderen Kommunen. Bislang ist die Summe an benötigtem Eigenkapital aber noch nicht erreicht, um die Finanzierung des Quartiersladens auf eine solide Basis zu stellen.

Falls Sie weiterführende Informationen wünschen oder Anteile zeichnen wollen, können Sie sich gerne an die Stadterneuerung Hof GmbH wenden. Für die Anteilszeichnung ist es unerheblich, ob diese von Privatpersonen, Stiftungen oder sonstigen Institutionen ausgeht.

Ansprechpartner


Herr David Sauerwald
Tel.: 09281 812-516
Fax: 09281 812-590
E-Mail: david.sauerwaldstadtwerke-hof.de