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Pressemitteilung vom 30.01.2012:
Hof steht unter Strom
Erste öffentliche Stromtankstelle
Immer mehr Deutsche nutzen Elektrofahrzeuge. Gründe für eine Umstellung auf Strom als Treibstoff gibt es viele: keine Abhängigkeit von steigenden Benzin- und Dieselpreisen, keine hohen Feinstaub- und CO2-Emissionen mehr und ein gutes Gefühl in Sachen Klimaschutz.
Das Zukunftsthema Elektromobilität hat auch in Hof seit Langem Einzug gehalten. Auch Mitarbeiter der Stadtwerke kommen zum Teil schon mit elektrischer Energie von A nach B. Bisher mussten die Hofer Stromfahrer ihr Gefährt zu Hause aufladen. Damit Fahrer von Elektroautos nun auch unterwegs und vor allem zentral in der Stadt Strom tanken können, eröffnet die HEW HofEnergie+Wasser eine Stromtankstelle. Für die Stadtwerke-Tochter ist es einer von vielen Meilensteinen in eine grüne Zukunft und ein weiterer Beitrag für eine umweltfreundliche Stadt. Die HEW Hof bietet diesen Service kostenlos an. Zu finden ist die Elektrotankstelle in der Klosterstraße direkt vor dem Hofer Rathaus. An der Ladesäule können jeweils zwei Elektroautos für die Zeit des Tankens abgestellt werden.
Das Prinzip der Elektrotankstelle ist denkbar einfach und unterscheidet sich nur in der Tankzeit von Benzintankstellen. Genau wie bei anderen Tankstellen fährt man an die Ladestation heran und identifiziert sich mit einer Chipkarte. Nachdem das Ladekabel des Fahrzeuges mit der Säule verbunden ist, kann getankt werden. Die Tankkarten mit Chip zur Identifikation an der Säule sind gegen 20 Euro Pfand im Kundenzentrum der Stadtwerke Hof, Unterkotzauer Weg 25 erhältlich. Zwei weitere Karten kann man bei der Touristinformation in der Ludwigstraße ausleihen.
Die Ladezeit wird vor allem durch das Leistungsvermögen der Batterie und der Ladeelektronik im Fahrzeug bestimmt. An der Elektrotanksäule befinden sich auf jeder Seite eine Schuko-Steckdose mit 16 Ampere Leistung und zwei Schnellladesteckdosen mit jeweils 16 oder 32 Ampere. Auftanken können alle Elektroautos, Elektromotorräder und Fahrräder mit Elektromotor. Für alle Autofahrer, die mit Strom unterwegs sind, gibt es im Internet eine aktuelle Übersicht über das deutschlandweite und internationale Netz an Elektrotankstellen unter http://e-tankstellen-finder.com.
Pressemitteilung vom 15.12.2011:
Kuschelige Erlebnisse im Winter
In HofBad und HofSauna auch bei Regen und Schnee wohlfühlen
Schwimmen ist nicht nur gesund, sondern macht auch noch Spaß. HofBad, FreiBad und HofSauna gehören zu den schönsten Freizeiteinrichtungen Nordostbayerns. Das wissen Einwohner der Region ebenso wie Touristen aus vielen Gebieten Deutschlands.
Neben den treuen Gästen aus der Region finden viele Besucher aus ganz Bayern, Thüringen und Sachsen in die Hofer Badewelten und in die Saunalandschaft. Abtauchen in verschiedenen Becken und stilvolles Schwitzen machen einen Besuch zum Erlebnis.
Um den beispielhaften Standard halten zu können, gibt das Bäderteam sein Bestes. Es muss ständig investiert, repariert und verschönert werden. Jeder, der mal ein Zimmer renoviert hat, weiß dass solche Maßnahmen etwas kosten. Deshalb sind auch in den Bädern zeitweise Preiserhöhungen unumgänglich. Jedes Jahr müssen notwendige Reparaturen durchgeführt werden, die man auf den ersten Blick nicht sieht. Technische Teile der Beckenheizung werden erneuert oder Fliesen ausgetauscht. Dazu kommen steigende Energiekosten. Schließlich wollen die Badegäste im Whirlpool nicht frieren und kuschelig warme Saunen genießen.
Um die Attraktivität der Einrichtungen halten zu können, ist ab dem Jahr 2012 eine leichte Erhöhung der Eintrittspreise für HofBad, HofSauna und FreiBad notwendig. Infos über die neuen Preise erhält man beim Kassenpersonal oder unter www.hofbad.de. Alle Eintrittskarten können noch bis zum 30. Dezember an der HofBad-Kasse oder im Onlineshop zum bisherigen Preis erworben werden. Auf ein besonderes Highlight können sich trotz geänderter Preise Familien freuen. In der FreiBad-Saison 2012 gibt es auf die Familienkarte an jedem Samstag und Sonntag einen Nachlass von 50 %. Bis dahin kann man einen Kurzurlaub trotz winterlichem Wetter im HofBad und in der HofSauna genießen.
Beide Einrichtungen sind am 24., 25., 31. Dezember 2011 sowie am 1. Januar 2012 geschlossen. Am 26. Dezember und am 6. Januar ist von 9 bis 21 Uhr geöffnet. Als zusätzliches Weihnachtsangebot können alle kleinen Wasserratten am 26. Dezember nachmittags das große Spielgerät im Schwimmerbecken nutzen.
Pressemitteilung vom 12.12.2011:
Großer Einsatz für eine saubere Energie-Zukunft
Hofer Stadtwerke investieren in Bioenergiepark Hof/Saale
Der Bioenergiepark Hof/Saale ist Vorzeigeprojekt für die Erzeugung von Biogas in einem kommunalen Umfeld. Es ist die größte Anlage in Oberfranken und ein Vorzeigeobjekt für die Region und den Umweltschutz.
Die Stadtwerke-Tochter HEW HofEnergie+Wasser GmbH setzt sich seit vielen Jahren für umweltfreundliche Energieformen ein. Mit dem Engagement am Bioenergiepark wurde nun ein Meilenstein zur Erzeugung regenerativer Energien gelegt. Die Anlage im Regnitztal ist weit mehr als nur ein grüner Stromlieferant. Sie gilt als deutschlandweit einmaliges Pilotprojekt. „Wir sind dabei, wenn es um neue Projekte für die Zukunft der Hofer Bürger geht. Umweltfreundliche Energie ist dabei eines der wichtigsten Themen.“, sagt Claus Müller, Geschäftsführer der Hofer Stadtwerke.
Die HEW Hof Energie+Wasser GmbH beteiligt sich über die i4r Bioenergiepark Hof Beteiligungs GmbH am Hofer Bioenergiepark. Die i4r Bioenergiepark Hof Beteiligungs GmbH ist neben der Balance VNG Bioenergie GmbH aus Leipzig einer der beiden Gesellschafter der BGA Bioenergie GmbH, der Betreibergesellschaft des Parks.
Der dritte Bauabschnitt des Bioenergieparks wird jedoch nur durch die i4r Bioenergiepark Hof Beteiligungs GmbH umgesetzt. Die Beteiligung der HEW Hof Energie+Wasser GmbH stellt einen wichtigen Beitrag zur Realisierung des dritten Bauabschnittes dar. Mit einer Investitionssumme der HEW Hof von bis zu 1,3 Mio Euro kann der Bioenergiepark letztlich baulich abgeschlossen wird. In dieser Phase werden zwei zusätzliche Blockheizkraftwerke (BHKW) und ein Fahrsilo zur Lagerung der nachwachsenden Rohstoffe aufgestellt. Die beiden neuen BHKW haben zusammen eine elektrische Nennleistung von 650 kW.
Sie steigern die Gesamtleistung des Bioenergieparks mit seinen bereits bestehenden zwei Biogasanlagen von derzeit 1,5 MW auf ca. 2,1 MW. In dem Fahrsilo können ca. 30.000 Tonnen nachwachsende Rohstoffe gelagert werden. Diese werden von Landwirten aus dem Hofer Umland geliefert und im Bioenergiepark innerhalb eines Jahres verbraucht.
Die Blockheizkraftwerke sollen noch in diesem Jahr in Betrieb genommen werden. Die erste Silokammer für die Maisernte wurde bereits fertiggestellt und zur Lagerung der Maisernte 2011 genutzt. Im Frühjahr 2012 soll der Silobau mit zwei zusätzlichen Kammern abgeschlossen werden.
Der Bioenergiepark liefert vor allem Wärme an die nahegelegene Viessmann Kältetechnik AG mit einem ganzjährigen Wärmebedarf für industrielle Prozesse. In Anbetracht der Preisentwicklung für fossile Energieträger ist die saubere und günstige Wärme aus der Biogasanlage nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch ein Beitrag zur Standortsicherung des Unternehmens.
Zahlreiche, auch internationale Delegationen haben in den letzten 24 Monaten den Bioenergiepark besichtigt und sich von den Vorteilen überzeugt. Neben der günstigen Wärmeerzeugung bietet die Anlage sichere Anbaualternative für Landwirte und eine Anlagentechnik nach neuestem Stand. Zusätzlich werden neue Arbeitsplätze geschaffen und vor allem ein Beitrag zum Klima- und Umweltschutz getätigt.
Claus Müller ist überzeugt: „Die Beteiligung an solchen Projekten ist unser Beitrag zur Gestaltung der Energiewende vor Ort. Es ist unsere Chance, die Eigenerzeugung regenerativer Energien voran zu bringen. Gleichzeitig ist sie ein guter Beitrag zur Standortsicherung und zur Sicherung von Arbeitsplätzen der Region.“
Pressemitteilung vom 9.12.2011:
Umweltfreundliche Wärme für Hof
Neues Blockheizkraftwerk am Theater
Das Thema Energiewende ist in aller Munde. Der Strom soll nicht mehr in Großkraftwerken, sondern regional vor Ort erzeugt werden. Mit diesem Thema beschäftigt sich die Stadtwerke-Tochter HEW HofEnergie+Wasser GmbH bereits seit über 20 Jahren. Im Jahr 1989 ging das erste Blockheizkraftwerk im HofBad ans Netz. In den darauf folgenden Jahren kamen weitere Anlagen hinzu. Mittlerweile werden im Versorgungsgebiet der HEW etwa 70 Mio. kWh Strom in moderner effizienter KWK-Technik produziert. Das ist der Stromverbrauch von rund 25.000 Haushalten.
Mittlerweile sind die BHKW-Module der 1. Generation in die Jahre gekommen. Der Wartungsaufwand wird größer. Die Technik ist weiterentwickelt worden und noch bessere Wirkungsgrade der Energienutzung sind heute erreichbar. Die Hofer Stadtwerke setzen weiterhin auf die umweltfreundliche Kraftwärmekopplung. Von 2009 bis heute wurden in Hof vier Anlagen mit insgesamt sieben BHKW-Modulen auf den neusten Stand der Energieeffizienz gebracht. Das klingt einfacher als es ist. Ein Austausch der BHKW-Module in einer in Betrieb befindlichen Anlage ist vergleichbar mit einer Operation am offenen Herzen. Denn die Wärmeversorgung der Kunden muss immer reibungslos und störungsfrei gewährleistet sein. Dazu müssen die finanziellen Mittel für die Beschaffung der Technik bereitgestellt werden. Modernisierte Anlagen in Hof sind die BHKWs im HofBad, auf dem Gelände der Stadtwerke, die Anlage Luisenburg und nun auch das BHKW Kulmbacher Straße.
Für jeden Anlagenumbau wurden detaillierte Zeitpläne erstellt, in denen bereits bei der Planung zum Beispiel der Termin der Inbetriebnahme und andere Eckdaten festgelegt wurden. Auch bei der Anlage in der Kulmbacher Straße wurde der geplante Termin gehalten. Durch die Beauftragung regionaler Firmen und deren Engagement und Flexibilität konnten alle Termine exakt eingehalten werden. Insgesamt wurden in das BHKW-Projekt knapp 2 Millionen Euro investiert. Die elektrische Leistung der ausgetauschten Module beträgt ca. 3.500 kW, die thermische Leistung etwa 4.500 kW.
Den Anlagenbau übernahm die Firma Steger aus Feilitzsch. Die Steuerungstechnik lieferte Müller Anlagentechnik, Oberkotzau, Firma Bär aus Rehau erstellte die Isolierung. Hebearbeiten wurden durch die Firma Mohr aus Hof durchgeführt. Die BHKW-Module selbst lieferte Firma GE Jenbacher, Frankenthal.
Pressemitteilung vom 17.11.2011:
Heizen auf moderne Art
Blockheizkraftwerke als echte Alternative
Was ist bei einer Heizung das Wichtigste? Sie sollte aus der hineingesteckten Energie möglichst viel herausholen. Vorbildlich in dieser Hinsicht sind Blockheizkraftwerke (BHKW), die gleichzeitig Wärme und Strom erzeugen. Obwohl die moderne Heiztechnik sich bereits etabliert hat, gibt es weiterhin zahlreiche Fragen von interessierten Hausbesitzern und Gewerbetreibenden. Antworten auf alle BHKW-Fragen gibt der Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern oder die Stadtwerke vor Ort.
Unter www.initiativkreis-stadtwerke.de kann jeder schnell und unkompliziert so gut wie alles über die so genannte Strom erzeugende Heizung nachlesen. Im Rahmen der Initiative „Blockheizkraftwerke für alle“ wurden Daten, Fakten und Bilder ins Netz gestellt. „Wir möchten damit den umwelt- und klimaschonenden BHKW in der Region zum Durchbruch verhelfen“, so Initiativkreis-Sprecher Stephan Pröschold. Dank Kraft-Wärme-Kopplung verfügen BHKW über einen extrem hohen Wirkungsgrad. Zudem sind sie dezentral einsetzbar und beides zusammen mache diese zeitgemäße Art zu heizen zu einer der wirksamsten Strategien der Energiewende, meint Pröschold.
In einer BHKW-Datenbank findet man zahlreiche BHKW in den Versorgungsgebieten der hochfränkischen Stadtwerke. Antworten auf häufige Fragen findet man hier ebenfalls. Auch Fachbegriffe werden erklärt. Schließlich weiß nicht jeder, was genau unter Nutzungsgrad zu verstehen ist, was Grundleistung bedeutet oder wie die spezifischen CO2-Emissionen definiert sind. Abgerundet wird die BHKW-Information durch die FAQs, die häufig gestellten Fragen oder „frequently asked questions“. Wo ist es sinnvoll, ein BHKW einzusetzen? Was kostet ein BHKW und welche finanziellen Vorteile gibt es? All das und vieles mehr wird von den Experten des Initiativkreises umfassend und leicht verständlich beantwortet. Aktuell erlebten die Energieberater der Versorger ein immer stärkeres Interesse für BHKW, sagt Pröschold. Der Grund: Die für Ein- und Zweifamilienwohnhäuser interessanten Mikro-Blockheizkraftwerke mit einer elektrischen Leistung von etwa einem bis zwei Kilowatt beginnen, den Markt zu erobern. Als Brennstoff empfiehlt der Initiativkreis Erdgas, denn das erzeugt weniger CO2 als alle anderen fossilen Energieträger sowie extrem wenig Schadstoffe. Zudem wird immer mehr weitgehend regenerativ gewonnenes Bio-Erdgas beigemischt und das verbessert die Klimabilanz weiter.
Wer Informationen über die BHKW in Hof sucht, kann sich unter www.stadtwerke-hof.de schlau machen. Fragen zum Thema beantwortet Gaby Siliax von den Hofer Stadtwerken unter Tel. 09281 812-240 oder per E-Mail (gaby.siliax
stadtwerke-hof.de).













