Energiewende und Klimaschutz sind nur mit dezentraler Stromerzeugung möglich. Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) lässt sich rund 30 % der eingesetzten Primärenergie einsparen.
Die Nationale Klimaschutzinitiative hat das Impulsprogramm für kleine KWK-Anlagen wieder aufgenommen. Die Richtlinie für die Förderung von Mini-KWK-Anlagen bis 20 kWel wurde nun veröffentlicht. Sie tritt ab dem 1. April 2012 in Kraft. Die ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V. befürwortet die Wiederaufnahme des Impulsprogramms ausdrücklich.
Vorrangiges Ziel der Richtlinie: den Absatz von KWK-Anlagen mit einer Leistung von bis zu 20 kWel zu steigern, um so einen Beitrag zum Erreichen der nationalen Klimaschutzziele zu leisten. Koordiniert wird das Förderprogramm vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).
Neue Blockheizkraftwerke bis 20 kWel in Bestandsbauten können nach diesem Förderprogramm einen einmaligen Investitionszuschuss erhalten, der nach der elektrischen Leistung der Anlagen gestaffelt ist. So erhalten zum Beispiel sehr kleine, für Ein- und Zweifamilienhäuser besonders geeignete Anlagen mit einer Leistung von 1 kWel 1.500 Euro, große Anlagen mit 19 kWel hingegen 3.450 Euro.
Anträge auf Förderung können ab dem 1. April 2012 eingereicht werden. Für die Förderung müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden, über die man sich im Internet unter www.bafa.de oder ab 27. Februar bei den Hofer Stadtwerke unter Tel. 09281 812-240 oder per E-Mail: gaby.siliax
stadtwerke-hof.de informieren kann.






